
1.0 Allgemeine Informationen
2.0 Fähigkeiten
1.0 Allgemeine Informationen
Die Garaner sind im Allgemeinen etwas aufgeweckter und lebhafter als die Veremanen. Sie sind in Allem geschickt, was flinke Finger voraussetzt. So sind Garaner zwar im Allgemeinen schwächer als der Durchschnitt (wenn auch kräftiger als die Avalonier), gleichen dies jedoch durch ihre Geschwindigkeit und Genauigkeit wieder aus. Garaner sind geborene Räuber und geben fantastische Kundschafter, Barden und Schleicher ab. Sie sind in ihrem Verhalten sehr individuell, vielleicht sogar einwenig verlogen und verdienen so ihre Brötchen.
2.0 Fähigkeiten
Die Rasse der Garaner besitzt äußerst variante Fähigkeiten. Dinge, für die Wendigkeit, Schnelligkeit und Genauigkeit vorausgesetzt sind liegen ihnen besonders gut. Um diesem auch nachkommen zu können bevorzugen sie eher leichte bis mittelschwere Waffen und Rüstungen. Es heißt, dass Garaner weniger in Magie bewandert sind, was jedoch jene, welcher der Magie nachgehen nicht davon abhält diese Fähigkeit nicht auch gut zu nutzen.
Die Geschichte der Garaner
Das Land der Wüste, das Land der Legenden, das Land ohne Wiederkehr.
Garanien ist ein Land fernab von den bekannten Ländern. Anders als in Andurien zeichnet sich das Land durch drei große Kalifate, und den riesigen Dünenfelder aus. Wie es sich vermuten lässt gibt es hier riesige Städte und Oasen, welche von der Einwohnerzahl einzelner Orte deutlich größer ist als jede Stadt aus Andurien, doch insgesamt leben hier etwa gleichviel Menschen wie in Mithrandar und Avalonien. Die Garaner sind schlanke Menschen die durch die Jahrtausende hinweg in diesem Wüstenreich überleben. Ihre Kultur ist tief verwurzelt im Kampf ums überleben, und dem Handel. Es wundert daher niemanden das in Garanien Haras die absolute Autorität unter der Götterverehrung geniest.
Garanien selbst hat nur wenig gemein mit den anderen Ländern Anduriens da es nur schwer zu erreichen ist, und selbst über die wenigen Handelswege nur wenig bekannt wurde.
Regiert wird Garanien von vielen Visieren und Scheichen, welche ihre Oasen und Städte durch den Unterhalt von Legionären sichern. Über diesen stehen die Kalifate. Die Kalifen selbst besitzen kaum eigene Macht und sind auf die Machenschaften und Freundschaften ihrer Scheichs und Visiere angewiesen, hinter vorgehaltener Hand heißt es das es in jedem Kalifat ein Haus gibt welches eng mit der ansässigen Schattengilde zusammen arbeitet. Diese Häuser und die Schattengilde sind teil einer großen geheimen Organisation, die viele Geschicke dieses Landes im geheimen lenkt. Natürlich wissen selbst die Garaner nichts von diesen Organisationen und bemerken oft das verschwinden verschiedener Personen aus unerklärlichen Gründen. So kam es, dass sich im Laufe der Zeit eine Legende in Garanien verbreitet hat, über ein Menschenfressendes Untier, welches durch die Wüsten und Nachts durch die Städte streift und jene bestraft, welche Haras nicht treu ergeben sind. Natürlich unterstützt die Priesterschaft dieses Landes diese Legende mit eindeutigen Aussagen um sich stetig volle Tempel und reichlichen Opfergaben zu sichern.
Garaner sind freiheitsliebende Menschen, die sich nur ungern anderen Unterwerfen, es ist schwierig für die Visiere und Scheichs eine Standesstruktur einzurichten, daher hat es sich im Laufe der Jahrtausende eingeführt, das sie Söldner anheuern um die Aufgaben von Schutz, Recht und Gesetz durchzuführen. Zum einen haben sie so jederzeit eine Schlagkräftige und gut Ausgebildete Armee zur Verfügung, zum anderen fühlen sich die Garaner selbst nicht gestört, da es keine Zwangsverpflichtungen oder gar Vetternwirtschaft im Staat gibt. Die Legionen, ähnlich den Kalifaten, unterhielten riesige Kontingente von Legionären. Jede Legion ist auf ein Kalifat aufgeteilt, umso bei den häufigen Auseinandersetzungen zwischen Städten und Oasen dafür zu sorgen, dass sich nur die Städte aus anderen Kalifaten untereinander streiten. Denn so sind das Wachstum und der Reichtum des Landes nicht gefährdet. Schließlich führen die Kalifate keine offenen Kriege untereinander, sondern viel mehr kleine Scharmützel und Schlachten vor allem um die Grenzoasen und Städte. Dabei verdient jede Legion kräftig mit und verdient sich dadurch, den Respekt der Bürger und Visiere.
Geld und Handel ist in Garanien eine Selbstverständlichkeit. Die Städte besitzen meist mehrere Tempel, dessen Dächer aus purem Gold bestehen. Jeder einfache Mann verdient in einem Monat viel, und stellt dieses zur Schau. Garanien ist ein reiches Land, welches sich eine goldene Nase durch den Verkauf seltener Güter verdient. Darunter auch das teure Weihrauch, welches für jede Tempelzeremonie und als Duftstoff in ganz Andurien beliebt und unabdingbar ist. Doch trotz der großen Gold und Edelsteinvorkommen gibt es Dinge die mehr Wert sind als das Gold: Wasser.
In einem Land aus Sand, und einer erdrückend heißen Sonne ist Wasser das kostbarste Gut, und jeder Garaner weiß dieses hoch zu schätzen.




