
1.0 Allgemeine Informationen
2.0 Fähigkeiten
3.0 Geschichte und Bräuche
3.1 Làtorcorma
3.2 Tätowierungen
1.0 Allgemeine Informationen
Die Kathamer sind ein zivilisiertes und ausgeglichenes Volk. Durch ihre Naturgebundenheit haben sie manchmal kleine Beziehungen zu den Avaloniern. Meist sind sie recht Gebildet und Weise, denn ohne diese Eigenschaften könnten sie ihre Naturnähe nicht derartig ausleben. Viele Kathamer sind oft durch ihre auffälligen Tätowierungen im Gesicht zu erkennen.
2.0 Fähigkeiten
Durch die Verbundenheit zur Natur ist den Kathamern eine gut ausgeprägte Kraft und Ausdauer gegeben. So bevorzugen sie eher mittlere bis schwere Waffen und Ausrüstungen um auch in der Natur gut zu Rande zukommen. Mit Magie haben sie eher weniger zu tun, es sei denn es handelt sich hierbei wiederum um Naturmagie.
3.0 Geschichte und Bräuche
3.1 Làtorcorma
Lord Rigar und seine untoten Horden hatten die Macht über Mithrandar an sich gerissen. Allerdings war keiner der Bewohner Mithrandars gewillt unter der grausamen Herrschaft des Lord Rigar zu leben, so geschah es dass die Untertanen der einzelnen Lords sich in alle Himmelsrichtungen verstreuten um ihre eigenen Reiche zu gründen. Das Làtorcorma ist ein Symbol der Freiheit, ein Symbol um Rigars Schergen zu zeigen, dass die Kathamer sich nicht unterwerfen lassen. Die Avalonier gaben diesem Halsring später den Namen Làtorcorma, was in ihrer Sprache einfach "offener Ring" bedeutet. Im Volksmund hat sich das Wort inzwischen auf Torque verkürzt. Kathamer, welche das 15. Lebensjahr erreichen bekommen das Làtorcorma überreicht, denn es hat zu dem die Bedeutung, von nun an als Erwachsen zu gelten.
3.2 Tätowierungen
Auch die Tätowierungen wurden durch die schwere Zeit zu Bräuchen der Kathamer. So galten sie zu dieser Zeit, wie auch heute, als Kriegsbemalung. So sollten sie den Feinden bereits beim Anblick der Tätowierungen Angst einflößen. Mittlerweile werden jedoch einige dieser Bemalungen nur noch zur Zierde durchgeführt.
Die Geschichte der Kathamer
Wir befinden uns an der Pforte zum fünften Zeitalter.
Nach 50 grauenhaften Jahren. Nach 50 Jahren des Todes und der Verwüstung. Nach 50 Jahren des Kampfes und der Verzweiflung hatte der mithrandische Bürgerkrieg letztlich ein Ende gefunden. Doch das Ende war nicht so wie die Bürger Mithrandars es sich vorgestellt hatten. Lord Rigar und seine untoten Horden hatten die Macht über Mithrandar an sich gerissen. Allerdings war keiner der Bewohner Mithrandars gewillt unter der grausamen Herrschaft des Lord Rigar zu leben, so geschah es dass die Untertanen der einzelnen Lords sich in alle Himmelsrichtungen verstreuten um ihre eigenen Reiche zu gründen.
So auch die Untertanen des Lord Kanthamis. Die Kathamer, wie sie heute genannt werden, machten sich auf die beschwerliche Reise an die Südgrenze des Reiches, an welcher sie ihr eigenes Reich, das Reich Kathamien, ausriefen. Das bewaldete und teils sumpfige Land war fern ab aller Zivilisation; doch zumindest war es von Rigars Horden verschont geblieben. In den diesen dichten und uralten Wäldern lebten die Kathamer wieder auf einfachste Weise, als Bauern, welche kleine Felder bestellten die genau für die eigene Familie genügten, als Sammler die den Waldboden nach seltenen Pilzen und Knollen absuchten und auch als Jäger für Felle und Fleisch. Doch keinesfalls beeinträchtigte das ihren gesunden Glauben an Alornus, welchen sie von ihrem einstigen Herren Lord Kanthamis übernommen hatten. Auch begannen sie wieder ihr Wissen niederzuschreiben und verlorengegangene Schriften neu zu verfassen in selbstgebundenen Büchern aus anfangs grobem Papier der alten Buchen, Fichten und Eichen des uralten Mischwaldes.
Aus dieser Zeit stammt auch der typische Ring den fast alle Kathamer um den Hals tragen. An einer Seite offen, sodass man ihn um den Hals legen kann. Es ist ein Symbol der Freiheit, ein Symbol um Rigars Schergen zu zeigen dass die Kathamer sich nicht unterwerfen lassen. Die Avalonier gaben diesem Halsring später den Namen Làtorcorma, was in ihrer Sprache einfach "offener Ring" bedeutet. Im Volksmund hat sich das Wort inzwischen auf Torque verkürzt. Nur in den Büchern und den Zeremonien in denen ein jeder Kathamer und jede Kathamerin die das 15te Lebensjahr erreicht haben den Làtorcorma überreicht bekommen, was zugleich auch bedeutet das sie von nun an als erwachsen gelten, wird der eigentliche Name noch verwendet.
Alsbald ein kleiner Junge auf einer Erkundungstour in das Dickicht der Wälder auf der Suche nach Abenteuer aufbrach, entdeckte er einen Trupp hochgewachsener, schlanker Menschen, ihrerseits, so schien es, auch auf Erkundungsreise. Erst beobachtete er die Menschen, fasziniert von deren seltsamen Gestalt, doch dann erinnerte er sich an die Worte seiner Mutter: "Mein Kind, siehst du jemals seltsame Dinge im Wald dann lass dich nicht in ihren Bann ziehen, komm sofort nach Hause gelaufen und berichte uns davon.". Da Danhel immer ein guter und gehorsamer Junge war rannte er so schnell ihn seine kleinen Beinchen trugen zurück in seine Heimatsiedlung. Dort angekommen erzählte er von den Menschen des Waldes, dünn und hoch, mit ernster Miene und mit Ohren so spitz wie die des Wolfes. Doch keiner der Dorfbewohner schenkte ihm seinen Glauben, eher wurde er von ihnen belächelt, gerügt er solle keine Lügengeschichten erzählen oder gelobt was für ein toller Erzähler er doch schon sei. Als auch seine beste Freundin Jadana ihm nicht glauben wollte gab er es schließlich auf die Leute von seiner Entdeckung überzeugen zu wollen. Doch hatte er die Geschichte nicht zum letzten Mal erzählt. Als Vater von zwei Kindern, welche ihm seine Frau Jadana schenken wird und als Großvater von 3 Enkeln wird er immer dankbare Zuhörer finden für seine "Lügengeschichten".
Es sollte tatsächlich noch weitere 763 Jahre nach diesem Vorfall dauern das die Kathamer das erste Mal auf die Halbelfen trafen. Die Avalonier, wie sie sich selbst nannten, waren trotz ihres noch recht jungen Reiches hoch kultiviert und näherten sich den Kathamern rasch an. Es fand ein großer Kulturaustausch zwischen den beiden Völkern statt. Die sehr ausgeglichenen Avalonier übernahmen viel von der Jagtkunst der Kathamer, wofür die Avalonier die Kathamern vor allem an ihrem Wissen über intuitive Magie teilhaben ließen. Alle reisenden Kathamer erzählten von nun an in den anderen Dörfern Sonnenlandes von den gebildeten Menschen des Südens und die Barden lobpreisten wie die Avalonier in die Gemeinde der Völker des Sonnenlandes aufgenommen wurden.
Nur wenige Jahre später gingen Gerüchte über einen Angriff der untoten Armeen im Norden des Sonnenlandes umher. Auch wenn die Schlachten am anderen Ende Sonnenlandes geschlagen wurden machte die erneute Aktivität Lord Rigars den Kathamern Angst und so begannen sie ihre Verteidigung etwas weiter auszubauen.
Diese Angst schien bei manchen Kathamern übernatürlichen Ursprungs zu sein, vor allem bei denen die in Intuitivmagie begabt waren. Sie schienen zunächst verwirrt, zogen sich dann aber von den anderen Kathamern zurück um ihren eigenen Kult, den Keltoi Kult zu gründen. Dies missfiel den Kathamern sehr, da die Magie die diese Keltoi Anhänger benutzen als äußerst unnatürlich galt und in ihrer Überzeugung, das Gleichgewicht der Natur durcheinander brachte. So geschah es das der Keltoi Kult in Kathamien, in Avalonien und sogar in Lorthan hart verfolgt wurde. Doch stellte sich bald heraus, dass der Keltoi Kult die kleinste Sorge der Kathamer sein würde.
Zehn weitere mehr oder weniger friedliche Jahre hatte man nichts mehr von Angriffen Lord Rigars gehört. Doch bald erzählte man sich das veremanische Späher an den Grenzen des Reiches Mithrandar neue untote Truppen gesehen haben wollen. Wieder wurde die katharische Bevölkerung nervöser, doch waren sie mit ihrer Verteidigung zufrieden und bezweifelten das Lord Rigar ein Interesse daran haben könnte ein so friedliches Volk anzugreifen. Erst weitere zehn Jahre später sollte es soweit sein. Die riesigen Horden von verwesenden Körpern, kriegerischen Skeletten und anderen furchteinflößenden Wesen attackierten Kathamien. Kathamien entsandt einen Hilferuf nach ganz Sonnenland während die ersten Schlachten an den Grenzen Kathamiens bereits geschlagen wurden. Die Veremanen sowie die Avalonier und sogar das Volk der Garaner, welches erst kürzlich nach Sonnenland gekommen war folgten dem Ruf, während die Nordvölker noch zu erschöpft von ihrem eigenen Krieg sich größtenteils zurückhielten. Durch die strategisch gute Kriegsführung General Venmans hielt die schwache Verteidigung Kathamiens noch ein Jahr, bevor sie unter dem Druck Lord Rigars vollständig zusammenbrach. In der letzten Schlacht um die Verteidigung Kathamiens, tauchten auch die Anhänger des Keltoi Kultes wieder auf, doch nicht um ihre Heimat Kathamien zu verteidigen, eher stellten sie sich auf die Seite Lord Rigars, so kam es
das auch das selbst General Venmar in dieser Schlacht fiel.
Die restlichen Kathamer flüchteten nach Avalonien oder in Richtung Vereman auf der Suche nach Schutz.
Während der folgenden Jahre siedelten sich die verbleibenden Kathamer in Vereman und Lorthan an wo sie halfen das wilde Volk der Lorthiner weiter in die Gemeinschaft der sonnenländischen Völker einzugliedern. In Avalonien hingegen blieben nur wenige Kathamer, da sie sich dort auf Dauer nicht sehr willkommen fühlten.
In der darauffolgenden Zeit hörten die Kathamer immer wieder von General Anduros, dem Sohn des Generals der in der Schlacht um die Verteidigung Kathamiens sein Leben gelassen hatte. Als es diesem jungen General gelang den Anführer des Keltoi Kultes in seinem Versteck zu erschlagen waren die Kathamer trotz ihrer geringen Zahl bereit an der Seite General Anduros zu kämpfen und auch ihr Leben zu lassen.
1135 Jahre nach dem Fall Mithrandars standen die Kathamer wieder vereint mit den anderen Völkern des Sonnenlandes im Kampf gegen Lord Rigar. Und tatsächlich ist es nicht zuletzt dieser Allianz zu verdanken, dass die Völker Sonnenlands in diesem Krieg siegreich waren.
Auf Anduros Ruf, Mithrandar anzugreifen, hörten nur wenige Kathamer, denn die meisten waren dabei Kathamien neu aufzubauen und wieder zu besiedeln.
Im letzten großen sonnenländischen Krieg 5 Jahre nach der erfolgreichen Verteidigung Veremans standen die Kathamer dann jedoch wieder Seite an Seite mit Avaloniern und Veremanen um das Reich Rigars aus dem Süden her anzugreifen.
Mit Erfolg.
Der Lich Rigar wurde von Anduros besiegt und somit fiel auch sein Reich Mithrandar. Das Sonnenland hieß von nun an Andurien, um seinen neuen König Anduros zu ehren.
Doch große Feste gab es kaum, denn die Verluste waren für alle beteiligten Reiche so groß das fast die gesamte, vor allem männliche, Bevölkerung vernichtet wurde.
Kaum ein katharischer Mann oder Sohn kam aus diesem Krieg zurück zu Frau oder Mutter.
Das Klagen der Frauen war schrecklich, doch musste das Leben auch in Kathamien weiter gehen, so war es vor allem auch den Frauen zu verdanken das Kathamien so schnell wieder in neuem Glanz erblühte.
Die Regierung Kathamiens und natürlich die Kathamer selbst erkannten Anduros, den Einer als König von Andurien an.
Nachdem der Neuaufbau von Kathamien stetig fortschritt siedelten sich einige Kathamer in Camelot an und halfen es wieder aufzubauen, um es schließlich zur Hauptstadt Anduriens zu machen.
Alornus, Uratus, Belmara und Meldalina sind die Götter, welche von den meisten Kathamern verehrt werden, natürlich gibt es auch Kathamer die andere Götter stärker verehren doch gibt es kaum einen Kathamer der keine Verbindung zu diesen Göttern hat da, diese der Lebensweise der Kathamer entsprechen.
Und nun da wir uns im sechsten Zeitalter befinden, leben die Kathamer immer noch zufrieden verstreut zwischen ihrem Reich und Camelot. Leben sie nun endlich wieder im Einklang mit der Natur und sorgen sich nichtmehr um böse Lords und untote Horden. Viel lieber Faulenzen sie einfach nur am Ufer eines kleinen Flusses oder wandern durch die unberührte Natur. Sehen sie doch lieber ihren Kindern zu wie sie zwischen den Bäumen und Gräsern verstecken spielen als die Verteidigung des Reiches aufzubauen. Und auch wenn man den Eindruck bekommen könnte die Kathamer wissen nicht wie man richtig auf den Putz haut, hat man noch nie das alljährliche Fest des Herbstbeginns erlebt, an dem die Kathamer den Sommer verabschieden und das Alornus als ihrem Hauptgott, Uratus zum besänftigen der Wintergeister und natürlich auch Meldalina als Gott der Kultur und Feste gehalten wird. An diesem Tag fließt, der in ganz Andurien hoch angepriesene, hoch gelobte und teure katharische Wein Miruvor, auch Met genannt, nur so in strömen, was nicht nur Kathamer veranlasst an diesem Fest teilzunehmen.




