
1.0 Allgemeine Informationen
2.0 Fähigkeiten
3.0 Sprache
4.0 Verhalten
5.0 Rituale
1.0 Allgemeine Informationen
Valkyn sind schnell von anderen Rassen zu unterscheiden, denn sie sind halb Mensch halb Tier. Über und über mit Fell bezogen sind nur wenige Stellen ihrer Körper, wie das Gesicht oder die Handflächen, frei von Haaren. Meist in kleinen Rudeln bevölkern die Valkyn kleine Waldteile Eryndôrs. Wild, unbändig und stark scheint dieses Volk, jedoch ist es frei von jeder Boshaftigkeit. Sie jagen stets nur soviel wie sie zum überleben benötigen. Die Männchen sind meist kräftig und groß, so erreicht ein ausgewachsener Valkyn eine Höhe von annähernd zwei Metern. Durch ihre meist gebückte Haltung wirken diese jedoch meist kleiner. Die Weibchen hingegen sind kleiner und schmaler, scheinen dafür aber schneller und geschickter zu sein als die Männchen.
2.0 Fähigkeiten
Die tierischen Instinkte der Valkyn machen diesen zum perfekten Jäger, denn sie sind ausdauernde und kräftige Wesen. Valkyn bevorzugen zwar weder bestimmte Waffen noch Ausrüstung, tragen jedoch stets welche um sich selbst zu schützen. Sie besitzen auch handwerkliche Fähigkeiten und stellen sich ihre Ausrüstungen selbst her, diese sind nicht von allzu großer Qualität tun jedoch ihren guten Dienst.
Magie ist den Valkyn nahezu unbekannt, doch scheinen sie den Fluss der Magie von Natur aus beeinflussen zu können. Die wenigen Valkyn, welche dazu fähig sind, Magie bewusst zu formen und zu wirken, könnten wohl als Schamanen bezeichnet werden.
3.0 Sprache
Die Valkyn besitzen eine eigene wilde Sprache. Sie klingt eher hart und abgebrochen, denn Valkyn fällt es schwer sehr weiche und lange Worte auszusprechen.
4.0 Verhalten
Das Verhalten der Valkyn ist dem von Wölfen recht ähnlich. So gibt es auch bei ihnen eine strikte Rangordnung. Oft sind kleinere interne Kämpfe unter den Männchen zu beobachten und der ungeschlagene Sieger dieser Kämpfe ist stets das Oberhaupt des Rudels, was ihm gewisse Vorrechte in der Gruppe einbringt. Der Zusammenhalt in einem Rudel ist oft sehr eng, so dass sich gar alle Mitglieder gemeinsam um die Jungen kümmern.
Auf für sie fremde Wesen, Gegenstände oder Gerüche reagieren sie mit vorsichtiger Neugier, immer auf genügend Abstand bedacht und den Gedanken auf Flucht im Hinterkopf. Aus menschlicher Sicht scheinen Valkyn wohl den Verstand eines sechzehnjährigen Halbwüchsigen und eine schnelle Auffassungsgabe zu besitzen und oft handeln diese Wesen aus ihren Trieben und Instinkten heraus. Ihre menschliche, empathische Seite verhindert allerdings ein gänzliches Abgleiten in tierische Verhaltensmuster. Sehen sich einzelne Valkyn selbst oder ihr Rudel in Gefahr, können sie sehr aggressiv werden. Betrachtet ein Valkyn jedoch jemanden als Freund, so wird er diesem oftmals folgen und zur Seite stehen.
5.0 Rituale
Dostu - Seelenhain (29. Tag des Xauron)
Das wohl größte Ritual, das die Valkyn abhalten, nennen sie selbst Dostu. Bei diesem Ritual schließen sich manchmal sogar mehrere verschiedene Rudel zusammen und es findet am dunkelsten Tag des Jahres statt. Dann, wenn nicht einmal das Licht des Mondes die Welt erhellt. Während diesem Ritual bitten die Valkyn ihre Vorfahren um Schutz vor den Geistern der Vergangenheit und bringen ihnen bisweilen auch Opfer in Form von Knochen und Nahrungsmitteln dar. In dieser Nacht wird keine Flamme entzündet und die Rudel sprechen so zu ihren Ahnen.
Yostu - Ritual des Kampfes
Dieses Ritual wird vor jeder Jagd oder Schlacht abgehalten. Die jagenden oder kämpfenden Valkyn bemalen während des Rituals ihre Gesichter mit verschiedenen Naturfarben und intonieren bisher nicht übersetzte Gesänge.
Otuge - Totenwache
Dieses Ritual wird zu Ehren eines Toten gehalten und ist bestimmt durch tiefe Traurigkeit. Das gesamte Rudel findet sich dazu ein, den gefallenen oder eines natürlichen Todes verstorbenen Valkyn, wie sie es sagen, in das Reich der Toten zu tragen. Das Ritual beginnt am zweiten Tag nach dem Ableben des Valkyn. Das Rudel trägt einen Haufen aus Holz und Blättern zusammen und der Leichnam wird darüber aufgebahrt. Sobald am dritten Tag die ersten Sonnenstrahlen den Toten berühren wird dieser Haufen in Brand gesetzt. Vom Tag des Todes bis zur endgültigen Verbrennung wacht stets ein Mitglied des Rudels über den Leichnam.
Vertreibung
Mehr Brauch als Ritual ist es, dass ab einer Lebensdauer von etwa 19 Jahren die jungen Valkyn aus dem Rudel vertrieben werden, damit bei weiteren Paarungen keine missgebildeten Nachkommen gezeugt werden können. Die Valkyn wissen instinktiv, dass dies der Fall wäre und die Vertreibung notwendig ist.




