
1.0 Allgemeines
2.0 Hierarchien
3.0 Ausbildung
3.1 Verhalten
4.0 Historische Hintergründe
1.0Allgemeines
Die andurische Armee ist dieser Tage nicht nur der Beschützer des Reiches sondern auch Ordnungshüter. Die Gardisten, welche die Straßen aller Provinzen des andurischen Reiches patrouillieren, sind Soldaten der Armee. Ebenso verfolgt die Armee Räuber- und Diebesbanden wobei sie teilweisen natürlich eng mit den, in Andurien ansässigen, Ritterorden kooperiert.
Ab von den üblichen Aufgaben der Landesverteidigung ist die andurische Armee auch damit beschäftigt, Expeditionen nach Gaeyrit und Eryndôr zu unternehmen. So stellt die Armee beispielsweise auch den Wegschutz für andurische Botschafter außerhalb der Herrschaftsgebiete des Königs dar.
2.0 Hierarchien
Die Andurische Armee umfasst viele Dienstgrade und Spezialisierungen. Im Folgenden sind die traditionellen Ränge der Armee aufgelistet:
Rekrut: Der Rekrut ist ein Neuling in der andurischen Armee. Rekruten genießen zumeist eine militärische Ausbildung in der Burgfeste Prydwen wo sie, entsprechend ihrer Klasse und Spezialisierung, in ihr Aufgabenfeld innerhalb der Armee eingewiesen werden.
Gardist: Hat ein Rekrut seine Ausbildung bestanden, so wir er zum Gardisten befördert. Ein Gardist beherrscht sein Aufgabenfeld, ist aber dennoch recht frisch in der Armee.
Hauptgardist: Der Gardist steigt zum Hauptgardisten auf, sobald er eine gewisse Dienstzeit überwunden hat und militärische Erfahrungen gesammelt hat. Gardisten die eine weiterführende Ausbildung genießen steigen automatisch in diesen Rang auf.
Feldwebel: Hat ein Gardist lange Zeit gedient und entsprechende Erfahrungen gesammelt, so kann er zum Feldwebel aufsteigen. Der Feldwebel leitet in seiner Position kleinere Einsätze für die Andurische Armee. Gardisten die eine weiterführende Ausbildung abgeschlossen haben steigen automatisch in diesen Rang auf.
Leutnant: Der Leutnant koordiniert größere Einsätze in der Armee. Um zu dieser Position aufsteigen zu können muss jedoch vorher eine Offiziersausbildung in Burg Prydwen absolviert werden. Oftmals erhalten Leutnante auch den Befehl über kleinere Garnisonen oder betreuen Teilbereiche in größeren Stützpunkten.
Hauptmann: Der Hauptmann koordiniert zumeist einen militärischen Stützpunkt oder Flächenbereich.
Feldherzog: Der Feldherzog Rhys McGlennoch war der Oberbefehlshaber der andurischen Armee. Er ist ein Mitglied des Rates seiner Exzellenz König Anduros VIII. und verfügt im Notfall über die direkte Befehlsgewalt. Der Feldherzog residiert in Camelot und hat somit auch ein stetiges Auge auf die Geschäfte der Armee in der mithrandischen Provinz.
3.0Ausbildung
Ausbildungswege:
1. Soldatische Grundausbildung zum Soldaten oder Kundschafter
2. Weiterführende Klassenausbildung zum Scharfschützen oder Infanteristen
3. Schulische Ausbildung für Offiziere der Armee
Im Grundsatz bildet die Armee vor allem Kundschafter und Soldaten aus. Hierbei hat jeder geeignete Soldat die Möglichkeit zum Infanteristen aufzusteigen. Kundschafter hingegen können, bei Eignung, zu Scharfschützen aufsteigen. Wer eine Spezialausbildung genießt wird automatisch auf den Rang des Hauptgardisten erhoben. Wer sie vollendet wird in jedem Falle ein Feldwebel. Alle Ausbildungen finden in der Burgfeste Prydwen statt.Die Basisausbildungen zum Soldaten oder Kundschafter umfassen, neben dem fachlichen Wissen, auch ein gewisses militärisches Grundwissen. Hierarchien und Verhaltensweisen innerhalb der Armee werden den Rekruten in dieser Ausbildung, manchmal auch mit harten Methoden, nahe gelegt. Die weiterführenden Ausbildungen, ausgenommen der Offiziersschule, befassen sich allerdings hauptsächlich mit fachlichem Wissen.
Feldwebel, die für einen Offiziersposten würdig befunden werden, müssen im Folgenden eine Offiziersausbildung in der Burgfeste Prydwen absolvieren. Gesagt sei, dass jeder Gardist, mit entsprechender Dienstzeit, sicher bis zum Feldwebel aufsteigen wird, wenn er die nötigen Leistungen zeigt. Offiziere werden jedoch sehr viel sorgfältiger ernannt.
Beim Eintritt in die Armee hat jeder Rekrut einen Eid auf das Königshaus, die Krone und das andurische Reich zu schwören. Ein Soldat der diesen Eid bricht kann des Hochverrats schuldig befunden werden und am Galgen enden. Der zeremonielle Eid wird meistens vom Feldherzog selbst oder im seltensten Falle, von dem ihn vertretenden Hauptmann, abgenommen.
Ich schwöre zu dienen,
Für König und Land,
Mit Ehre und Schwert,
Im Namen Sonne,
Im Namen der Krone,
schwöre ich zu schützen,
unser Reich und unser Volk.
3.1 Verhalten
Ein andurischer Gardist verhält sich rechtschaffenen Mitbürgern gegenüber stets höflich aber bestimmt. Seine Kleidung, Haltung und auch seine Sprache repräsentieren die Armee und müssen daher gleichermaßen gepflegt sein. Natürlich muss ein Gardist auch über ein gutes Maß an Disziplin verfügen. Der Gardist hat im Dienst, zu jeder Zeit, seine Uniform mit entsprechenden Wappen zu tragen!
Gegenüber anderen Gardisten und seinen Vorgesetzten hat der Gardist stets ein respektvolles Verhalten zu wahren. Dieser Respekt erweist der Gardist seinen Offizieren und Feldwebeln auch, indem er bei Meldung vor ihnen salutiert. Zusätzlich wird auch ein freundlicher Gruß gegenüber erwartet. Der Vorgesetzte hat in diesem Falle ebenfalls höflich zu reagieren und den Gruß zu erwidern. Höfliches, korrektes und vor allem respektvolles Verhalten, gegenüber rechtschaffenen Bürgern und Untergebenen, ist auch von Feldwebeln und Offizieren zu erwarten.
4.0 Historische Hintergründe
Die historischen Hintergründe der andurischen Armee sind stark mit der Geschichte des letzten Krieges verbunden. Offiziell wird der 15. Alornus des Jahres 1135 des fünften Zeitalters auch als Gründungstag der Armee angesehen. Dies war der Tag an dem Anduros zum ersten Mal die Armeen des damaligen Sonnenlandes zusammenrief, um das von Rigar besetzte Vereman zu befreien. Damals war niemanden bewusst, dass sich die Grundstrukturen von Anduros Armee auch im heutigen Andurien wieder finden würden. Die offizielle Ausrufung der Armee fand allerdings erst 10 Jahre später statt, als Anduros I mit dem Wiederaufbau von Camelot und der umliegenden Zentralprovinz Mithrandar, begann. Auch hier wählte König Anduros, in seiner Weisheit, den 15. Alornus des Jahres. Das Kommando über die damalige Armee erhielt der kathamische Feldherzog Ridukam II. Ridukam II sowie sein Vater hatten Anduros treu, als Offiziere, auf den Schlachtfeldern der Andurischen Kriege gedient. Bis zum heutigen Tage sind den Soldaten natürlich Anduros der Eine und Ridukam II. als Gründer und Verfasser der andurischen Armee bekannt. Zwischen 1145 ZA5 und 1180 ZA5 galt die Burgfeste Prydwen als offizieller Hauptstützpunkt der Armee. Mit der Beendigung der wiederaufbauten Camelots zog das Hauptquartier des Armeestabs jedoch in die neue Hauptstadt des andurischen Reiches. Die Burgfeste Prydwen dient seitdem als Ausbildungsstützpunkt für neue Rekruten.




